Neuer Designleitfaden von Interface stellt Evaluationsmethode für Office-Umbauten vor

Krefeld, 07. April 2020. Wie wird eine Bürogebäudesanierung garantiert zum Erfolg? Und welche Lehren lassen sich daraus für zukünftige Projekte ziehen? Antworten gibt der neue Designleitfaden „Positive Räume gestalten – Den Einfluss Ihres Designs bewerten“ von Interface. Er zeigt die Vorteile der Pre- und Post-Occupancy Evaluation (POE) auf. Diese wissenschaftliche Evaluation einer Immobilie vor dem Umbau und nach dem Bezug hilft sowohl Architekten und Designern als auch Endnutzern bei der Gestaltung positiver Räume, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht.

Verbessertes Design durch Datenanalyse

Eine POE ist ein zuverlässiger Weg, um den größtmöglichen Nutzen bei einer Renovierung oder Sanierung von gewerblichen Gebäuden zu erzielen. Mit dieser Form der Evaluation erhöht sich die Relevanz des Projektes. Durch Datenerhebungen vor den anstehenden Veränderungen besteht die Möglichkeit zum Abgleich mit dem fertigen Projekt. Daraus resultieren Ideen zur Nachjustierung oder Optimierung bei zukünftigen Umbauvorhaben. „Dabei geht es nicht nur um rein physische Baumerkmale“, sagt Nils Rödenbeck, Vice President & General Manager D/A/CH bei Interface. „Gemäß dem Anspruch von Interface, mit positiven Räumen das Leben und Arbeiten für die Menschen angenehmer zu gestalten, spielt das Wohlbefinden in den veränderten Räumen eine ebenso große Rolle.“

Als intelligentes Briefing für das Projektteam ermittelt die Pre-Occupancy Evaluation die Anforderungen des Kunden. Seine Problemstellungen und Wünsche fließen anschließend in das Design ein. Die Post-Occupancy Evaluation beantwortet Fragen wie: Was hat gut funktioniert und kann bei künftigen Projekten weiterentwickelt werden? Was hat nicht das erhoffte Resultat gebracht und warum nicht? Welche Erfahrungen lassen sich aus dem aktuellen Projekt ziehen und in Zukunft anwenden?

Geschäftliche Vorteile der Evaluationsmethode

Damit liegt der Mehrwert einer POE auf der Hand. Bestehende Gebäude lassen sich anhand der Ergebnisse optimieren und für zukünftige Bauten wird direkt ein besseres Design geplant. Dies kann sich unter anderem positiv auf die Nutzung, das Image, die Nachhaltigkeit sowie den sozialen und kulturellen Wert der Immobilien auswirken. Gleichzeitig hilft die POE dabei, die nachweislichen Vorteile von Designdiensten zu kommunizieren und so Neukunden zu überzeugen. Und auch zur Beziehungspflege mit bestehenden Kunden bietet sich die Evaluation als Maßnahme an. Der enge Austausch im Verlauf des Projektes trägt entscheidend zu einem erfolgreichen Abschluss bei.

Die Ansatzpunkte für die Datenerhebung einer POE sind vielfältig. Der Designleitfaden nennt kurz zusammengefasst sechs verschiedene Methoden. Dazu zählen die Analyse des Wasser- und Stromverbrauchs, Vergleichsmessungen zur Bewertung des Organisationsverlaufs oder eine Begehung mit einer Standard-Checkliste. Möglich sind auch die Überwachung von Licht, Lärm, Raumluft und Temperatur, Kostenanalysen oder Umfragen unter den Kunden, Gebäudeverwaltern und Nutzern. Entsprechend der jeweiligen Methoden unterscheiden sich auch die Kosten und der Aufwand für eine POE – unabhängig davon, ob man sie selbst erstellt oder Externe damit beauftragt.

Das Prinzip der positiven Räume vorantreiben

Der Leitfaden gibt einen umfassenden Überblick und ist ein Gemeinschaftsprojekt von Oliver Heath Design, dem weltweit führenden bauwissenschaftlichen Zentrum BRE Trust und dem Hersteller modularer Bodenbeläge Interface. Er erläutert nicht nur das gesamte Konzept, sondern geht mit Praxisbeispielen auch auf den konkreten Nutzen ein. Nils Rödenbeck: „Interface unterstützt das Thema, da wir aktiv dazu anregen wollen, in der Baubranche den Fokus auf das Wohlbefinden der zukünftigen Raumnutzer zu legen.“ Zu solchen Designlösungen trägt das Unternehmen mit seinen CO2-neutralen[1] und von der Natur inspirierten Bodenbelägen ebenso bei wie als innovativer Vordenker für die Gestaltung positiver Räume.

Copyright: Interface, insofern nichts anderes in den Bildeigenschaften angegeben. Fotoveröffentlichung honorarfrei bei Quellenangabe – um Belegexemplar wird gebeten. Fotoverwendung für Werbezwecke nicht gestattet.

 

Über Interface

Interface Inc. ist ein global agierendes Bodenbelagsunternehmen, das sich auf CO2-neutrale textile modulare und elastische Bodenbeläge spezialisiert hat – darunter Luxury Vinyl Tiles (LVT) und nora® Kautschukböden. Gemeinsam mit unseren Kunden arbeiten wir daran, Innenräume für höchste Ansprüche zu kreieren, die Wohlbefinden, Produktivität und Kreativität fördern und mehr Nachhaltigkeit schaffen. Unsere Mission Climate Take Back™ lädt die Branche dazu ein, sich uns anzuschließen und sich ebenfalls zu verpflichten, durch verantwortliches Handeln die Auswirkungen des Klimawandels rückgängig zu machen und ein lebenswertes Klima zu schaffen.

Erfahren Sie mehr über Interface unter interface.com, besuchen Sie unseren Blog unter blog.interface.com und sehen Sie unsere Marke nora unter nora.com.

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Pressekontakt

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Julia Küter | Claudia Czygan

c/o GCI Hering Schuppener

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E-Mail: interface@heringschuppener.com


[1] Interface arbeitet kontinuierlich daran, die CO2-Emissionen innerhalb der Wertschöpfungskette durch verschiedene Maßnahmen weiter zu reduzieren und kompensiert verbleibende CO2-Emissionen durch den Erwerb von Zertifikaten geprüfter Emissionsminderungsprojekte.